Ihr NLP Coach

Cornelia Siegmann 

   

Ihr NLP Coach für eindeutige Kommunikation
Strategien für Erfolg, Freiheit und Glück. 

     

CS neu18
zert. NLP Trainerin

 

Tel: 0711 46 99 55 03

Mail: siegmann@vip-neurocoach.de

Nehmen Sie Kontakt auf !

 

Von der Schwierigkeit, ein richtiger Mann zu sein.

Die Diskrepanz zwischen Mann-Sein und Frauen locker begegnen überwinden. Daran scheitern Männer.

Seine Artgenossen begrüßt er locker und freundlich. Ein männliches Schulterklopfen gepaart mit sonorem Lachen gibt den Auftakt zur Besprechung. Alles ist gut. Er kennt die Männer schon, die mit ihm zusammen am Tisch sitzen. Kurze Scherze der männlichen Art. Ein frivoles zweideutiges Lächeln und die üblichen männlichen Gehabe. Alle scheinen sich verstanden zu fühlen.

Doch oh Weh und oh Graus. Ein Weib der übelsten Sorte hat sich in den männlichen Frieden eingeschlichen. Was tut die denn da? Wer hat die denn eingeladen. Ihm fällt ein, sie ist doch die Initiatorin zum heutigen Thema. Wie soll er jetzt handeln? Er das Alphatier in Perfektion. Ein Prachtexemplar seiner Gattung. Voll im Saft und auch sonst. Erst mal, so wie er es kennt, wird sie ignoriert. Ihre gesprochenen Sätze werden unterbrochen und er lächelt sein triumphierendes Lächeln, das er so lange geübt hat. Wirkung zeigt es allemal in der Damenwelt. Gelangweilt hört er ihr dann doch zu. Das gehört sich so. Das erwarten die anderen von ihm. Doch er ist sicher, dass seine Artgenossen seine ausgeklügelte Strategie voll durchschauen. Er denkt: „Bin ich nun wirklich der Held? Was muß ich noch tun, um dieses Weib der übelsten Sorte auszuschalten“?

Während er seine bewährten Frauen-verachtenden- Strategien durchgeht, merkt er, wie die Männer um den Tisch, den Worten des Weibes lauschen. Ihr sogar beipflichten und überhaupt nicht widersprechen. „Jetzt muß ich eingreifen! Das geht so nicht weiter. Mir entgleitet die Macht. Das hält mein dickes fettes Ego nicht aus“ denkt er nervös. Ein anderer Mann spricht, sie nickt und fügt einen Gedanken hinzu. Jetzt ist die günstige Gelegenheit, sie vollkommen aus dem Rennen zu schmeißen. Er holt aus, ganz unter der Gürtellinie schmettert er sein Statement in ihre Richtung. Die anderen schauen entsetzt. „Das ist wirklich zu viel. Zu dick aufgetragen. Was hat er nur mit dieser Frau am Hut? Findet er sie sexy? Attraktiv? Erotisch oder was? Welch Schlappschwanz bringt denn hier die Zunft der Männer in Verruf“, denken die anderen.

Das Gespräch wendet sich dem Ende zu. Sie trägt zusammen und alle verabreden sich auf einen Nachfolgetermin. „Also, dieses Theater reicht mir“, denkt ein Herr, der sich stets wie ein Kavalier verhält. Die Dame freut sich. „Herren finde ich toll, respektierlich und mit diesen zu arbeiten und etwas zu bewegen, darauf konzentriere ich mich. Den anderen laß ich das nächste Mal voll auflaufen“ nimmt sie sich fest vor. Ein bißchen Zeit hat sie, um ihre Waffen aufzustellen und zu munitionieren.

Gelesen 287 mal