Ihr NLP Coach

Cornelia Siegmann 

   

Ihr NLP Coach für eindeutige Kommunikation
Strategien für Erfolg, Freiheit und Glück. 

     

CS neu18
zert. NLP Trainerin

 

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Singen macht glücklich!

„Alle Menschen wollen glücklich sein“, erkannte schon Aristoteles.

Was jedoch macht jeden individuell glücklich?
Was bedeutet Glück überhaupt?
Wie entsteht Glück?
Wie können wir es halten?

Jodeln oder Karaoke? Im Chor oder in der Badewanne? Das spielt überhaupt keine Rolle. Hauptsache, Sie singen. Denn die Schwingungen, die dabei entstehen, machen uns gesund, glücklich und klug.
Der engagierte Herbert singt einmal wöchentlich in einem traditionellen Jodelklub. „Singen ist für mich Ablenkung und Erholung von der konzentrierten Kopfarbeit. Beim Singen fühle ich mich wie in einer Oase. Ich kann alles um mich herum vergessen und bin danach wieder voller Energie. Danach fühlt sie sich freier und aufnahmefähiger. Und ganz im Vorbeigehen kommen mir die besten Lösungsideen für einen komplexen Fall.“
Glück – neurobiologisch gesehen.

"Freude, schöner Götterfunken“ was Schiller in seiner Ode als eine göttliche Gabe pries, lässt sich aus dem Blickwinkel moderner Hirnforschung ganz nüchtern als biochemischer Vorgang im Gehirn beschreiben.

Glück entsteht, vereinfacht gesagt, im Gehirn. Ein körpereigenes Belohnungssystem, das Glücksbotenstoffe wie Dopamin, Serotonin und endogene Opioide und Opiate ausschüttet, sorgt für die begehrte wohlige Empfindung. Unsere Fähigkeit glücklich zu sein, ist etwa zur Hälfte angeboren, also in der genetisch festgelegten Struktur unseres Gehirns begründet. Nur etwa 10 Prozent hängen von den äußeren Umständen ab. Die restlichen 40 Prozent liegen im Bereich unserer Möglichkeiten. Das heißt, wir können unser Glücksempfinden aktiv beeinflussen. Und zwar indem wir in unserem Gehirn die strukturellen Voraussetzungen dafür schaffen und die Ausschüttung von Glücksbotenstoffen aktiv fördern: etwa durch positives Denken, Genuss und Achtsamkeit.

Singen macht stark

Singen kurbelt die Produktion von Glückshormonen wie Serotonin an, das hilft gegen Depression und Angst. Beta-Endorphin erzeuge Glücksgefühle und Noradrenalin erhöhe die Lebensmotivation. Gleichzeitig bilden sich beim Singen jene Hormone zurück, die uns aggressiv und stressanfällig machen: Testosteron, Adrenalin und Kortisol. Dazu genügen übrigens ein paar Liedstrophen. Wer singt, ist gesünder, lebensfroher, zuversichtlicher und tatkräftiger, Und das gilt auch für Laiensänger.

Singen erleichtert die Arbeit

Die körperliche Arbeit fällt durch Singen leichter. Ein eher bedrückendes Beispiel für diesen Effekt sind die ehemaligen Sklaven auf den amerikanischen Baumwollfeldern. Ihre schleppend gesungenen Lieder halfen ihnen, die körperliche Arbeit besser zu ertragen. Noch vielmehr allerdings dürfte ihnen der Gesang wohl dabei geholfen haben, ihr Elend auszuhalten. Dass nämlich Gesang bei extremen Gefühlen wie Trauer hilft, zeigen auch die Klagelieder, wie sie in Südeuropa und auf dem Balkan noch heute gesungen werden, wenn jemand gestorben ist.

Singen fördert die Gesundheit

Um diese Phänomene zu verstehen, muss wir wissen, was beim Singen im Körper passiert. Etwas Grundlegendes ist das Atmen. Tiefes Atmen regt Herz und Kreislauf an, steigert das Lungenvolumen, dehnt und kräftigt die Rumpfmuskulatur. Das wirkt entspannend, fördert die Verdauung und kann sogar seelische Spannungen lösen. Im Zentrum aber steht der Kehlkopf, dort entsteht der Ton. Die beiden Stimmbänder schließen und öffnen sich immer wieder mit hoher Frequenz und erzeugen dadurch hörbare Schwingungen. Höher oder tiefer werden die Töne, wenn sich die Stimmbänder mithilfe bestimmter Knorpel und Muskeln dehnen oder verkürzen.

Singen macht klug

Dank wissenschaftlicher Forschung wissen wir heute, dass Singen klug macht. Denn die Synapsen im Gehirn vernetzen sich bei regelmäßigem Gesang neu und differenzierter. Denken wir an den engagierten Anwalt Herbert am Anfang des Artikels. Es setzt das Singen für seinen Körper, seinen Geist und seine Seele ein, um diese in Einklang zu bringen.

Wenn wir uns überlegen, welches Potenzial in all unseren Kehlköpfen schlummert, dann haben wir doch alle Chancen, Genies zu werden.
Nun denn! Ob "Pokerface" von Lady Gaga, "Massachusetts" von den Bee Gees oder "Im Frühtau zu Berge wir gehn": Singen wir doch einfach mal drauflos.

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