Ihr NLP Coach

Cornelia Siegmann

   
     
CS neu18
zert. NLP Trainerin, Mediatorin
und Neurocoach
 

Tel: 0711 46 99 55 03

Mail: siegmann@vip-neurocoach.de

 

 

Sieben Wochen ohne….Die Fastenzeit - Ein Geschenk des Himmels oder doch ein Himmelfahrtskommando?

Die Fastenzeit: Die 7 himmlischen Tipps

Im christlichen Glauben findet vom 14.Februar bis 29. März 2018 die 40-tägige Fastenzeit zwischen Aschermittwoch und Karsamstag statt. Dabei werden die Sonntage als sogenannte Feiertage der Auferstehung nicht mitgerechnet. Dieser Brauch lässt sich in der Geschichte des Christentums bis in das 4. Jahrhundert zurückverfolgen und wird auch heute noch von gläubigen Christen praktiziert. Die Fastenzeit geht dem Osterfest voraus und erinnert an die 40 Tage, die Jesus in der Wüste verbrachte. Die Fastenzeit beginnt direkt nach Fastnacht, also im Anschluss an die fünfte Jahreszeit.

Die Praxis des Fastens müssen Sie nicht unnötig auf den Radikalverzicht auf Nahrungsmittel. eingrenzen  Unter Fasten kann im weiteren Sinne auch die Entscheidung für einen –zunächst zeitlich begrenzten - bewussteren Umgang mit dem (eigenen) Leben verstanden werden.
So lassen in Deutschland jedes Jahr Millionen Menschen bei der Aktion „7-Wochen-ohne“ die Finger vom Alkohol, vom Rauchen oder von der Schokolade. Andere räumen den Fernseher auf den Dachboden. Viele machen dabei die Erfahrung von neuer Freiheit. Und bei manchen wird der zeitweise Verzicht auf schlechte Gewohnheiten sogar zur dauerhaften Angewohnheit. Und schließlich: Wer an einem Punkt seinen Lebensstil in Frage stellen lässt, wird das Fasten vielleicht auch umfassender entdecken wollen. Nicht unbedingt im Sinne des totalen Essensverzichts, jedoch als einen verantwortlicheren und maßvolleren Umgang mit der Schöpfung, mit dem Leben der Anderen und dem eigenen.

 

Tipp 1 von 7 himmlischen Tipps: Gute Vorsätze und das Ziel

Gute Vorsätze: Aufhören zu Rauchen und abnehmen und Vieles mehr?
Mit guten Vorsätzen starten Viele in die Fastenzeit. Überfordern Sie sich nicht mit zu vielen und zu hoch gesteckten Zielen. Deshalb gilt auch hier: Weniger ist mehr.
Oftmals haben gute Vorsätze keinen Bezug zur Realität.
Damit Sie Ihre Vorsätze tatsächlich verwirklichen, müssen Sie gut vorbereitet sein. Wichtig ist, die kleinen Schritte schätzen zu lernen, statt immer nur von unerreichbar Großem zu träumen.

Ein Ziel im Sinne von NLP  ist ein zukünftiger, wünschenswerter und sehr attraktiver Zustand. Ziele sind unsere Motivatoren und geben unserem Handeln Sinn. Ein Ziel muss also smart und attraktiv sein!

Ihre Zielformulierung für neue Handlungsstrategien sollte smart sein:
Legen Sie ein: Sieben Wochen ohne-Tagebuch an und scheiben Sie Ihre Ziele, Erfahrungen, Wünsche und Sehnsüchte auf.
Achten Sie sorgfältig darauf, daß sie spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und terminiert sind – smart eben.
Umso konkreter, präziser und wohlgeformter (= smart) ein Ziel formuliert ist, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass dieses erwünschte Ergebnis Wirklichkeit wird. Ein Ziel beschreibt immer etwas wünschenswertes Zukünftiges! Etwas nicht mehr zu wollen, führt in ein Vakuum. Etwas wirklich! zu wollen, führt in die kraftvolle Sehnsucht.
Der sprachliche Trick dabei ist es, das Ziel so zu formulieren, als ob es schon Wirklichkeit ist:
Ich schaffe die ‚Sieben Wochen ohne‘ mit Leichtigkeit!
In den ‚Sieben Wochen ohne‘ entwickle ich neue Verhaltensstrategien!
Der erwünschte Zustand der Zukunft wird dadurch im hier und jetzt erlebbar!

Smart = spezifisch
Ein Ziel zeichnet sich dadurch aus, dass es konkret und klar ist. Ein Ziel ist keine Absichtserklärung und kein Wunsch. Aus Absichtserklärungen („Ich fang dann morgen mal mit dem Joggen an…“) und Wünschen („Ich würde auch gerne mal einen Marathon laufen…“) können Ziele werden.

Diese Frage können helfen, aus einem Wunsch ein konkretes –  spezifisches –  Ziel zu machen:

  • Was genau möchten Sie erreichen?
  • Was werden Sie sehen, hören, spüren, wenn Sie das Ziel erreicht haben?
  • Was werden Sie tun, wenn Sie das Ziel erreicht haben?

Wenn Sie vor Ihrem inneren Auge einen Film anschauen, auf dem Sie Ihr Ziel bereits erreicht haben - was sehen Sie? Was hören Sie? Wer ist da noch dabei? Welches Gefühl erzeugt das in Ihnen? Malen Sie sich dieses Bild Ihrer Zukunft aus – so farbenprächtig wie es Ihnen möglich ist!

sMart = messbar
Ein Ziel braucht Kriterien, die klar und deutlich machen, was Sache ist:

  • Woran werden Sie erkennen, dass Sie dieses Ziel erreicht haben? Was wird dann anders sein, als bisher?
  • Welche Signale auf Ihrem Weg zeigen Ihnen, dass Sie auf dem Holzweg sind: Woran erkennen Sie, dass Sie auf diese Art und Weise Ihr Ziel nicht erreichen werden?
  • Durch welche Signale merken Sie, dass Sie auf dem richtigen Weg sind?

smArt = attraktiv
Ein attraktives Ziel bringt die Augen zum Leuchten, setzt Energie frei und ist wirklich, wirklich erstrebenswert! Deshalb ist es gut, das Ziel in der Gegenwartsform zu formulieren: Nutzen Sie die Kraft des „so tun als ob“  (sie das Ziel schon erreicht hätten)!
Attraktiv macht es eine Zielformulierung, wenn sie einen ‚positiven‘ Zustand beschreibt, also keine Negation ist: „Ich will keine Schokolade essen“ ist kein attraktives Ziel. Ein solcher Satz wirkt als demotivierendes Verbot!
Erlauben Sie sich, das zu tun, was Sie wirklich! wollen!

Was möchten Sie stattdessen? ist die Zauberfrage: Sie wollen keine Schokolade essen, gut. Was wollen Sie stattdessen?
Auch Vergleiche („Ich will mich mehr bewegen…“) sind nicht wirklich attraktiv: Was bedeutet das denn? Was genau bedeutet dieses „mehr“? Formulieren Sie es doch gleich so!
Basteln Sie immer wieder an Ihrer Zielformulierung – wie fühlt sich das an, was Sie da aufschreiben? Was verändert sich in Ihrem Denken und Fühlen und Tun?

smaRt = realistisch
Natürlich dürfen Ziele hoch gesteckt sein und Sie herausfordern!
JEDOCH: Liegt das, was Sie da wollen, wirklich! in Ihrem Kompetenzbereich? Eine smarte Zielformulierung bezieht sich immer auf Ihr Denken, Ihr Handeln – nicht auf das anderer Menschen! Im Klartext: „Mein Mann wird mir jeden Tag ein gesundes Essen kochen“ ist kein realistisches Ziel – jedenfalls nicht, solange Ihr Partner einen eigenen Willen hat! „Ich wälze mit meinem Mann unsere Kochbücher und wir suchen uns gemeinsam ein leckeres, gesundes Essen aus“ ist da um einiges realistischer…
Ziele müssen eigenständig erreichbar sein – und dafür dürfen Sie sich natürlich Unterstützung erbitten. Auch das gehört in die smarte Zielformulierung: Was brauchen Sie noch, um das Ziel zu erreichen (Menschen, Fähigkeiten)? Und auch: Was haben Sie bereits, das es Ihnen möglich macht, dieses Ziel zu erreichen (Erfahrungen, Netzwerke, Fähigkeiten, Visionen…)? Setzen Sie Ihre Ressourcen ein!
Nicht alles ist machbar… Allerdings oft mehr, als man auf den ersten Blick so meint… Machen Sie aus Ihren Wünschen Ziele – und seien Sie neugierig, was dann passiert! Beginnen Sie, daran zu glauben, dass es geht – weil: Irgendwas geht immer! Manchmal allerdings anders, als man so denkt… Hier kommen Ihre Werte und ihr „deshalb-Ziel“ ins Spiel: Was ändert sich, wenn Sie Ihr Ziel erreicht haben – und was ändert sich nicht?

smarT = terminiert
Wann genau wird es soweit sein? Wann werden Sie sich zum ersten Mal so verhalten, wie es ihre Zielformulierung ausdrückt?
Setzen Sie sich einen klaren Zeitrahmen und entwerfen Sie die Schritte dahin! Formulieren Sie Teilziele! Was können Sie aktiv tun, um dieses Ziel zu erreichen?

Öko-Check
Und jede smarte Zielformulierung braucht eine „ökologische Überprüfung“, den Öko-Check: Ziele bergen in sich immer Risiken und Nebenwirkungen – wie hoch ist der Preis für dieses neue Ziel? Sind Sie bereit, ihn zu zahlen? Oder schaffen Sie mit dem Ziel ein neues Problem? Es geht hier um die Frage: Was kann negativ sein an der Erreichung Ihres Ziels?

Es ist leicht und einfach!
Vielleicht haben Sie Lust, ihr Ziel nicht nur aufzuschreiben, sondern es zu zeichnen: Bringen Sie Farbe und Leichtigkeit ins Spiel. Denn es ist ganz leicht und einfach!

Leben Sie Ihre Freiheit!… und nicht die der Anderen!
SIE müssen nämlich gar nichts: Sie müssen sich nicht verändern! Sie müssen keine Ziele erreichen! Sie dürfen einfach nur glücklich sein und tun, was Sie wirklich! wollen!
Deshalb lohnt es sich, auch bei einer smarten Zielformulierung, eine innere Haltung einzunehmen, die sich ihrer Freiheit bewusst ist und die deshalb auch überlegt, was wäre wenn Sie ihr Ziel nicht erreichen sollten: Was geschieht, wenn Sie Ihr Ziel nicht erreichen? Was geschieht nicht, wenn Sie Ihr Ziel nicht erreichen?

 

Tipp 2 von 7 himmlischen Tipps: Ihre Strategie führt Sie zum Erfolg

Das Ziel haben Sie in Tipp 1 definiert, Sie haben klar vor Augen, was Sie in den: Sieben Wochen ohne…erreichen wollen. Doch nur mit einer überlegten Strategie kommen Sie Ihrem Ziel auch näher.

Stellen Sie sich dazu in diesem zweiten Schritt einfach mal vor, welche Veränderungen eintreten, wenn Sie Ihr Ziel tatsächlich erreicht haben. Wichtig ist dabei, die positiven Seiten dieser Veränderungen zu betonen.
An diesem Beispiel sehen Sie,  was gemeint ist: Angenommen, Sie haben beschlossen, Ihr Smartphone weniger zu nutzen und Sie möchten nicht mehr rund um Uhr erreichbar sein. Jetzt stellen Sie sich vor, wie viel Freiraum Sie durch diesen Verzicht gewinnen können. Zeit für Gespräche und für die Familie, mehr mit den Kindern unternehmen, vielleicht auch mal wieder ein Buch lesen. Das alles wird möglich sein.

Doch wie können Sie das schaffen?
Welche Schritte müssen Sie dafür einleiten?
Das sind die Fragen, die Sie sich jetzt beantworten müssen, um Ihre Strategie zu finden. Bezogen auf das Beispiel kann das heißen, Sie planen ganz konkret, zu welcher Uhrzeit Sie am Abend das Smartphone ausschalten. Oder Sie entschließen sich dazu, auch tagsüber bei bestimmten Tätigkeiten nicht immer mobil erreichbar zu sein.

Diese Strategie unterstützen Sie mit einer weiteren Maßnahme: Machen Sie Ihre Ziel und Ihre Strategie publik! Sagen Sie Ihrer Familie, Freunden und Bekannten, dass Sie ab jetzt nicht mehr rund um die Uhr erreichbar sind, nicht mehr jede Nachricht sofort beantworten oder auf jeden Facebook-Eintrag gleich reagieren.

Schon möglich, dass  Sie zunächst belächeln werden. Jedoch ist es  auch möglich, dass viele ihre Hochachtung ausdrücken. Sie werden vielleicht sogar ein bisschen für Ihren Mut und Ihre Konsequenz bewundert. Das spornt an! Mit diesen Menschen im Rücken und natürlich dank Ihrer überlegten Strategie kommen Sie Ihrem Ziel Schritt für Schritt näher.

 

Die magische Kohlsuppe mit fünf Varianten

Einkaufsliste:

Für die Basissuppe:
100 g Olivenöl
4 große Zwiebeln
1 Kopf Weißkohl
1 kg Möhren
1 Stück Staudensellerie
2 Stück Paprikaschote
1 Bund Frühlingszwiebeln
8 Tomaten
4 l Wasser
Salz
Pfeffer
Paprikapulver edelsüß
4 Knoblauchzehen
10 g Kümmel ganz

Variante 1: Mediterran
Basissuppe
Petersilie
Schnittlauch
Thymian
Basilikum
Saft einer halben Zitrone

Variante 2: Mediterran 2
Basissuppe
10 g Olivenöl
2 Tomaten
1 Schalotte
1 Stängel Oregano
Saft einer halben Limette

Variante 3: Asiatisch
Basissuppe
10 g Olivenöl
6-8 Champignons
20 g Ingwerknolle
1 Spritzer Sojasauce
1 kleine Spitze von der Chilischote

Variante 4: Nostalgisch
Basissuppe
10 g Öl
100 g rote Bete
50 g Magerjoghurt
Kümmel nach Bedarf
Ca. 10 g Meerrettich frisch gerieben je nach Schärfe

Variante 5: Exotisch
Basissuppe
10 g Olivenöl
1/2 Stück Fenchelknolle
3 Anissterne
100 g Orangensaft ausgepresst

Zubereitung:

Die Basissuppe:
Zwiebeln, Möhren, Staudensellerie und Paprikaschoten würfeln. Frühlingszwiebeln und Knoblauch klein schneiden. Die Tomaten entstielen, in heißem Wasser kurz blanchieren und die Haut entfernen. Anschließend vierteln und entkernen. Den Weißkohl putzen, den Strunk entfernen und blättrig schneiden.

Das Olivenöl leicht erhitzen und die Zwiebeln glasig werden lassen. Dann den Kohl hinzufügen, danach Möhren, Staudensellerie, Paprika, Frühlingszwiebeln und zum Schluss die Knoblauchzehen hinzugeben. Mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Kümmel würzen. Mit Wasser aufgießen und ca. 15-20 Minuten langsam kochen. Bei Bedarf noch einmal würzen. Ganz zum Schluss kommen die Tomaten hinzu.

Die Konsistenz: Die Zutaten sollten nicht verkocht sein, sondern noch "Biss" haben.

Variante 1: Mediterran
Die Kräuter zupfen, waschen, trocken tupfen und klein schneiden. Anschließend die Basissuppe mit den frischgehackten Kräutern und dem Zitronensaft beträufeln.

Variante 2: Mediterran 2
Tomaten blanchieren, abziehen, entkernen und in Würfel schneiden. Schalotte würfeln, die Oregano-Blätter zupfen und waschen. Die Schalottenwürfel mit den Tomatenwürfeln im Olivenöl anziehen, ablöschen mit dem Limettensaft, auf der Basissuppe anrichten, garnieren mit dem Oregano.

Variante 3: Asiatisch
Die Champignons zerkleinern, Ingwer schälen und raspeln. Die Champignons in Olivenöl anziehen, Chili und Ingwer hinzugeben und mit etwas Sojasauce ablöschen. Auf die Basissuppe geben.

Variante 4: Nostalgisch
Rote Bete klein schneiden und in Öl leicht anschwitzen, dazu frisch geriebenen Meerrettich geben, bis er glasig ist. Zum Schluss den Magerjoghurt dazugeben und durchschwenken.

Variante 5: Exotisch
Fenchel in Olivenöl anziehen, Sternanis hinzugeben und mit Orangensaft ablöschen. Auf der Basissuppe anrichten.

 

Tipp 3 von 7 himmlischen Tipps: Mit dem Rückschlag umgehen

Ihr Ziel haben Sie ins Auge gefasst, Ihre Strategie haben Sie entwickelt, da passiert es: Der gefürchtete erste Rückschlag. Sie haben sich einen Kuchen genehmigt, haben doch am Computer gedaddelt - und jetzt? Werfen Sie nur nicht gleich die Flinte ins Korn, sondern halten Sie an Ihrem Vorhaben fest.

In dieser Woche ist es nun passiert: Sie haben ein Gläschen Wein getrunken, haben die Sportgruppe geschwänzt und Sie saßen nicht mit der Familie im Kino, sondern den ganzen Abend am Computer.
Sie könnten jetzt aufhören mit dem Argument: Versucht habe ich es ja, doch meine Lebensumstände stehen dagegen! Bei anderen klappt es jedoch bei mir nicht. Sie haken das "Projekt 2017" ab, wie alle anderen Projekte in den Vorjahren auch.
Dabei ist Ihre Erfahrung doch richtig menschlich. Unser Alltag bringt es mit sich, dass wir nicht konsequent an allen Vorhaben dranbleiben können. Deshalb werden Sie Ihr Ziel auch nicht einfach so nebenbei erreichen, Sie müssen quasi jeden Tag daran arbeiten.

Mit sich hadern, sich in Vorwürfe zu verstricken, das wäre jetzt der völlig falsche Weg. Akzeptieren Sie, dass in der vergangenen Woche manches nicht optimal gelaufen ist und verzeihen Sie sich Ihren kleinen Ausrutscher.

Fokussieren Sie sich erneut auf Ihr Ziel, nehmen Sie Ihre Strategie wieder auf und kommen Sie in die Umsetzung. Wenn mal was nicht planmäßig läuft, bringt das Sie noch lange nicht von Ihrem Plan ab!

Neuro-Impuls: Motivieren Sie sich täglich neu, stellen Sie sich immer wieder vor, wie Sie aussehen, was Sie hören und wie Sie sich fühlen, wenn Sie Ihren Erfolg heimbringen. Gehen Sie dann jeden Tag einen kleinen Schritt darauf zu. Es hilft Ihnen, wenn Sie sich erneut den Grund für Ihr Vorhaben ins Gedächtnis rufen-Ihr tiefes Motiv.
Legen Sie sich ein kleines Erfolgskästchen an. Jeden Tag werfen Sie entweder ein Steinchen, einen Knopf oder eine Perle oder was Sie immer wollen in Ihr Erfolgskästchen, wenn Sie drangeblieben sind. So können Sie am Ende der Woche stolz Ihren Erfolgsinhalt bestaunen. Bravo!

 

Tipp 4 von 7 himmlischen Tipps: Lob und Ritual

Eigenlob stinkt nicht!

Heute sind Sie mal an der Reihe!
Das haben Sie alles schon erreicht:

  • Gute Vorsätze und das Ziel
  • Die Strategie
  • Rückschläge meistern

Und heute steht das Loben auf der Agenda.
Mit dem Lob ist das so eine Sache.

  • Manchen Menschen fällt es schwer, das Lob von anderen anzunehmen. Sie vermuten möglicherweise einen Trick, mit dem sie geködert werden sollen.
  • Andere brauchen das externe Lob, weil sie sich dann erst angenommen und wertig fühlen.

Und nun zum Eigenlob. Hier schlagen oft alte Muster zu, die uns blockieren.

  • Eigenlob stinkt
  • Sich selbst zu loben gehört sich nicht.
  • Immer schön bescheiden sein.
  • Lobe den Tag nicht vor dem Abend.

 

Entwickeln Sie ein Ritual, wie Sie sich selbst loben können. Jeder von uns vollzieht jeden Tag seine persönlichen Rituale, weil es ihm Halt und Orientierung gibt. Rituale schaffen Ordnung in einer zufälligen Welt. Sie stabilisieren, auch wenn wir sonst das Gefühl haben, alles sei belanglos.
Das Ritual beruhigt also, vermittelt Ordnung und eine sichere Lebens – und Handlungsbasis.

Neuro-Impuls: Legen Sie ein Erfolgstagebuch an und tragen Sie Ihre persönlichen Erfolge vom ‚Projekt‘: Sieben Wochen ohne ein. Und bitte loben Sie sich.
Visualisieren Sie Ihren persönlichen Erfolg und markieren Sie in Ihrem Kalender Ihren Erfolgstag mit einem Smiley.

Bravo! Und nun sind Sie auf der Zielgeraden! 

 

Tipp 5 von 7 himmlischen Tipps: Den inneren Schweinehund besiegen-Sport treiben

Was hält Sie eigentlich davon ab, Sport zu treiben?
Was bewegt Sie zum Bier und zu Leckereien zu greifen statt zu Früchtetee und Gemüse?

Es sind die Gewohnheiten des Alltags, die den Start in ein sportlicheres oder (Kalorien-) enthaltsameres Leben erschweren. Fest eingefahrene Rituale müssen erst gelockert und die Hürden des Alltags abgebaut werden.
Entwickeln Sie neue unterstützende Rituale wie z.B. die Sporttasche am Vortag zu packen,  ein Sportgetränk zu kaufen und die Tasche in den Flur zu stellen. So übersehen Sie Ihre Sporttaasche garantiert nicht und werden automatisch an Ihr Vorhaben erinnert.

Auch kann es helfen, das soziale Umfeld wie Familie, Freunde und Arbeitskollegen über Ihre neuen Sportpläne zu informieren.
Wenn alle Bescheid wissen, dass Sie direkt nach der Arbeit zum Sport fahren, sinkt die Wahrscheinlichkeit, daß Sie es sich doch noch anders zu überlegen. „Gruppenzwang“ mal positiv. Gerade zu Beginn kann die Offenheit mit den eigenen Plänen sehr hilfreich und die entscheidende Initialzündung sein. Der selbst aufgebaute Druck: Ich habe mich entschieden und ziehe dies durch bewirkt, dass Sie alles dransetzen, sich keine Blöße zu geben.

Schließlich wollen Sie sich die nervigen Nachfragen – falls Sie doch nicht durchhalten– nun wirklich ersparen, oder? Der Effekt ist besonders bei nicht allzu nahestehenden Personen (Kollegen, Bekannte) noch höher.

 

Tipp 6 von 7 himmlischen Tipps: Glücksspuren im Gehirn-Belohnung

Das Gehirn lässt Menschen Belohnung empfinden

Was Glücksgefühle auslöst, ist von Mensch zu Mensch verschieden: Bei dem einen ist es Bergsteigen, bei dem anderen einfach ein Stück Schokolade.

Nervenzellen im Hirn schütten Dopamin aus
Dopamin wird auch als "Glückshormon" bezeichnet, da es an der Entstehung von Glücksgefühlen beteiligt ist. Dopamin ist ein Botenstoff des Nervensystems, der die Nervenzellen erregt oder hemmt. Je höher die Dopamin-Konzentration in der Amygdala war, desto stärker sind die Reaktionen.

Belohnungen stehen für Erfolg – wie eine Art Urkunde.
Wer ein konkretes Trainings- oder Fastenziel erreicht hat, darf und sollte sich dafür auch belohnen. Voraussetzung ist natürlich, dass man sich vorher klare und nachprüfbare Ziele gesetzt hat, die zeitnah realisiert werden können.

Wurde das Ziel erreicht, gibt es eine Belohnung.
Ob Kino- oder Restaurantbesuch, Wellnesstag, neues Sportoutfit oder neues Parfum – Jeder darf sich mit etwas belohnen, das ihm Freude bereitet.

Die Belohnung sollte dabei in einem gesunden Verhältnis zur erbrachten Leistung stehen. Das ist individuell vollkommen verschieden. Wenn ein leidenschaftlicher Schokoladenesser während der Fastenzeit kein einziges Stückle Schokolade anrührt, ist dies für ihn persönlich ein sehr großer Erfolg.

Ob groß oder klein – Hauptsache die Belohnung findet umgehend statt. Gerade Belohnungen als Rituale helfen, das neue Verhalten zu verinnerlichen und zu automatisieren und zur Gewohnheit zu machen.

 

Tipp 7 von 7 himmlischen Tipps: Sie haben Ihr Ziel errreicht

Bravo: Sie haben Ihr Ziel erreicht….
….. und 'Sieben Wochen ohne' durchgehalten.

7 Tipps haben Sie dabei unterstützt!

Tipp 1: Gute Vorsätze und das Ziel
Tipp 2: Die Strategie
Tipp 3: Mit Rückschlägen umgehen
Tipp 4: Lob und Rituale
Tipp 5: Den inneren Schweinhund überwinden
Tipp 6: Glücksspuren setzen
Tipp 7: Sie haben Ihr Ziel erreicht

 

Das Glücks- und Erfolgstagebuch hilft Ihnen
Jetzt sind Sie mal dran!
Der Alltag holt Sie wieder ein und Sie vergessen die Erfolge, die Sie erreicht haben. So ist das eben im Leben.

Setzten Sie sich an eine ruhigen Ort und nehmen Sie sich Zeit, Ihre Erfolge in diesen
7 Wochen aufzuschreiben. Gehen Sie in Gedanken die 7 Wochen durch und schreiben Sie die Stationen auf, die Ihnen für die Zukunft helfen werden, vom Wünschen über das Wollen zum Handeln zu kommen.

Welche neuen Erkenntnisse und Ergebnisse für Ihre Zukunft haben sie in diesen ‚Sieben Wochen ohne‘ gewonnen?

  • In der Woche einen festen Zeitpunkt bestimmen, an dem Sie regelmäßig Kraft in der Natur schöpfen!
  • Abends das Handy konsequent ausschalten!
  • Einmal im Monat ein besonderes Gericht kochen z.B. ein indisches Gericht, das vollkommen andere Geschmacksexplosionen im Gaumen hervorzaubert!
  • Einen Brief schreiben statt einer E-Mail!
  • Einen Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang bewußt wahrnehmen!

Und feiern Sie sich. Sie haben es verdient!

 

 

 

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