Ihr NLP Coach

Cornelia Siegmann

   
     
CS neu18
zert. NLP Trainerin, Mediatorin
und Neurocoach
 

Tel: 0711 46 99 55 03

Mail: siegmann@vip-neurocoach.de

 

 

Gute Vorsätze-Erfolgskonzept oder der Nährboden für das schlechte Gewissen. Mit NLP zum Ziel

Mit den Vorsätzen für das Neue Jahr ist das so eine Sache. Hochmotiviert sind wir am Silvesterabend, unsere Vorsätze Wirklichkeit ab 1.1.19 werden zu lassen.
Es grätschen die vielen alltäglichen Stolpersteine schon nach ein paar Tagen dazwischen und unterwegs verlieren wir die Motivation und den festen Willen. Und bereits jetzt ist aus dem Erfolgskonzept ein Nährboden für das schlechte Gewissen geworden.

Der innere Tyrann
Die meisten von uns haben einen kleinen inneren Tyrannen, der uns brutal zusetzt. Eine Stimme, mit der wir zu uns selbst sprechen, wenn wir das Gefühl haben, wir sollten etwas tun, uns jedoch gefühlsmäßig nicht danach ist. Meist sitzt er auf der rechten Schulter und säuselt uns mit seiner lieblichen Stimme zu.
Dieser verfügt über einen geringen Wortschatz im Bereich der Modalverben. Dieser besteht hauptsächlich aus den Wörtern wie :
kann nicht
sollte
muß
darf nicht
müßte
dürfte nicht

Er kann eine herrische und aggressive Stimme haben. Er kann mit seinem Gejammer und Penetranz schikanieren und macht Ihnen zweifelslos das Leben zur Hölle, in der Sie nun schmoren müssen.

An Silvester ist der perfekte Tag, an dem der innere Tyrann auf die Bildfläche rückt.
Zum einen sind das die vielen schlechten Gewissen, die sich im vergangen Jahr angesammelt haben und zu anderen, die festen guten Vorsätze....für das Neue Jahr.

Zu seinen Spezialitäten gehören die guten Vorsätze und Absichten für das Neue Jahr! Er kann sie perfekt zunichte machen.
Alle Ziele, Wünsche und Sehnsüchte, die Sie sich auf diese Reaktionen des inneren Tyrannen setzen, folgen leider und das ist die Krux der negativen Formulierung:

Du mußt aufhören mit…!
Du darfst nicht mehr…
Du solltest jetzt endlich mal…!
Kein Wunder, daß du erfolglos bist, wenn Du immer….!

Das Glück liegt auf der Seite der Tüchtigen, doch du bist….!

Und nun versuchen wir diese auf der negativen Basis formulierten Statements zu erfüllen. Nicht weil wir es wollen, sondern weil wir uns verpflichtet fühlen, diesen zum Trotz entgegen zu wirken. Und nun tritt das rebellische innere Kind auf das Podium und verweigert vehement die Zusammenarbeit! Jetzt haben wir den Salat!

Der Umgang mit dem inneren Tyrannen
Hören Sie darauf, wie Sie mit sich selbst reden!
Wörter transportieren nicht nur Inhalte sondern in erster Linie Gefühle! Achten Sie auf ihre Stimme! Ähneln Sie möglicherweise der nörgelnden Stimme Ihrer Mutter, wenn Sie mal wieder etwas nicht so gemacht haben, wie diese es wollte?
Kommt diese Stimme aus Ihren Inneren oder von außen?
Jetzt verschieben Sie die Stimme an einen andern Ort und schon stellen Sie fest, daß sich Ihr Gefühl dazu vollkommen verändert hat.

Denken Sie an eine Stimme, die Sie in Kraft und Selbstbewusstsein versetzt. Es kann eine Stimme einer Person in Ihrem sozialen Umfeld oder ein Stimme eines Sängers oder Schauspielers sein. Wichtig ist: Die Stimme transportiert Kraft und Selbstbewusstsein. Denn das brauche Sie, um die guten Vorsätze für das Neue Jahr, Wirklichkeit werden zu lassen.

 

Der ultimative NLP Impuls: Gute Vorsätze und das Ziel

Gute Vorsätze: Aufhören zu Rauchen und abnehmen und Vieles mehr?
Mit guten Vorsätzen starten Viele in das Neue Jahr. Überfordern Sie sich nicht mit zu vielen und zu hoch gesteckten Zielen. Deshalb gilt auch hier: Weniger ist mehr.
Oftmals haben gute Vorsätze keinen Bezug zur Realität.
Damit Vorsätze tatsächlich verwirklicht werden, müssen Sie gut vorbereitet sein. Wichtig ist, die kleinen Schritte schätzen zu lernen, statt immer nur von unerreichbar Großem zu träumen.

Ein Ziel im Sinne von NLP ist ein zukünftiger, wünschenswerter und sehr attraktiver Zustand. Ziele sind unsere Motivatoren und geben unserem Handeln Sinn.

Ein Ziel muss smart und attraktiv sein!

Ihre Zielformulierung für neue Handlungsstrategien sollte smart sein:
Legen Sie ein Tagebuch an und schreiben Sie Ihre Ziele, Wünsche und Sehnsüchte auf.
Achten Sie sorgfältig darauf, daß sie spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und terminiert sind – smart eben.
Umso konkreter, präziser und wohlgeformter (= smart) ein Ziel formuliert ist, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass dieses erwünschte Ergebnis Wirklichkeit wird. Ein Ziel beschreibt immer etwas wünschenswertes Zukünftiges! Etwas nicht mehr zu wollen, führt in ein Vakuum. Etwas wirklich! zu wollen, führt in die kraftvolle Sehnsucht.

Der sprachliche Trick dabei ist es, das Ziel so zu formulieren, als ob es schon Wirklichkeit ist:
Ich schaffe es mit Leichtigkeit, meine Ziel zu erreichen!
Ich entwickle neue Verhaltensstrategien!
Der erwünschte Zustand der Zukunft wird dadurch im Hier und Jetzt erlebbar!

 

Smart = spezifisch

Ein Ziel zeichnet sich dadurch aus, dass es konkret und klar ist. Ein Ziel ist keine Absichtserklärung und kein Wunsch. Aus Absichtserklärungen („Ich fang dann morgen mal mit dem Joggen an…“) und Wünschen („Ich würde auch gerne mal einen Marathon laufen…“) können Ziele werden.

Diese Frage können helfen, aus einem Wunsch ein konkretes – spezifisches – Ziel zu machen:
• Was genau möchten Sie erreichen?
• Was werden Sie sehen, hören, spüren, wenn Sie das Ziel erreicht haben?
• Was werden Sie tun, wenn Sie das Ziel erreicht haben?
Wenn Sie vor Ihrem inneren Auge einen Film anschauen, auf dem Sie Ihr Ziel bereits erreicht haben – was sehen Sie? Was hören Sie? Wer ist da noch dabei? Welches Gefühl erzeugt das in Ihnen? Malen Sie sich dieses Bild Ihrer Zukunft aus – so farbenprächtig wie es Ihnen möglich ist!

sMart = messbar


Ein Ziel braucht Kriterien, die klar und deutlich machen, was Sache ist:
• Woran werden Sie erkennen, dass Sie dieses Ziel erreicht haben? Was wird dann anders sein, als bisher?
• Welche „Zeichen“ auf dem Weg dahin zeigen Ihnen, dass Sie auf dem Holzweg sind: Woran erkennen Sie, dass Sie auf diese Art und Weise Ihr Ziel nicht erreichen werden?
• Durch welche Signale merken Sie, dass sie auf dem richtigen Weg sind?


smArt = attraktiv


Ein attraktives Ziel bringt die Augen zum Leuchten, setzt Energie frei und ist wirklich, wirklich erstrebenswert! Deshalb ist es gut, das Ziel in der Gegenwartsform zu formulieren: Nutzen Sie die Kraft des „so tun als ob“ (sie das Ziel schon erreicht hätten)!
Attraktiv macht es eine Zielformulierung, wenn sie einen ‚positiven‘ Zustand beschreibt, also keine Negation ist: „Ich will keine Schokolade essen“ ist kein attraktives Ziel. Ein solcher Satz wirkt als demotivierendes Verbot!
Erlauben Sie sich, das zu tun, was Sie wirklich! wollen!
Was möchten Sie stattdessen? ist die Zauberfrage: Sie wollen keine Schokolade essen, gut. Was wollen Sie stattdessen?
Auch Vergleiche („Ich will mich mehr bewegen…“) sind nicht wirklich attraktiv: Was bedeutet das denn? Was genau bedeutet dieses „mehr“? Formulieren Sie es doch gleich so!
Basteln Sie immer wieder an Ihrer Zielformulierung – wie fühlt sich das an, was sie da aufschreiben? Was verändert sich in Ihrem Denken und Fühlen?

 

smaRt = realistisch


Natürlich dürfen Ziele hoch gesteckt sein und Sie herausfordern!
JEDOCH: Liegt das, was Sie da wollen, wirklich! in Ihrem Kompetenzbereich? Eine smarte Zielformulierung bezieht sich immer auf Ihr Denken, Ihr Handeln – nicht auf das anderer Menschen! Im Klartext: „Mein Mann wird mir jeden Tag ein gesundes Essen kochen“ ist kein realistisches Ziel – jedenfalls nicht, solange Ihr Partner einen eigenen Willen hat! „Ich wälze mit meinem Mann unsere Kochbücher und wir suchen uns gemeinsam ein leckeres, gesundes Essen aus“ ist da um einiges realistischer…
Ziele müssen eigenständig erreichbar sein – und dafür dürfen Sie sich natürlich Unterstützung erbitten. Auch das gehört in die smarte Zielformulierung: Was brauchen Sie noch, um das Ziel zu erreichen (Menschen, Fähigkeiten)? Und auch: Was haben Sie bereits, das es Ihnen möglich macht, dieses Ziel zu erreichen (Erfahrungen, Netzwerke, Fähigkeiten, Visionen…)? Setzen Sie Ihre Ressourcen ein!
Nicht alles ist machbar… Allerdings oft mehr, als man auf den ersten Blick so meint… Machen Sie aus Ihren Wünschen Ziele – und seien Sie neugierig, was dann passiert! Beginnen Sie, daran zu glauben, dass es geht – weil: Irgendwas geht immer! Manchmal allerdings anders, als man so denkt… Hier kommen Ihre Werte und ihr „deshalb-Ziel“ ins Spiel: Was ändert sich, wenn Sie Ihr Ziel erreicht haben – und was ändert sich nicht?


smarT = terminiert


Wann genau wird es soweit sein? Wann werden Sie sich zum ersten Mal so verhalten, wie es ihre Zielformulierung ausdrückt?
Setzen Sie sich einen klaren Zeitrahmen und entwerfen Sie die Schritte dahin! Formulieren Sie Teilziele! Was können Sie aktiv tun, um dieses Ziel zu erreichen?


Öko-Check


Und jede smarte Zielformulierung braucht eine „ökologische Überprüfung“, den Öko-Check: Ziele bergen in sich immer Risiken und Nebenwirkungen – wie hoch ist der Preis für dieses neue Ziel? Sind Sie bereit, ihn zu zahlen? Oder schaffen Sie mit dem Ziel ein neues Problem? Es geht hier um die Frage: Was kann negativ sein an der Erreichung Ihres Ziels?

Es ist leicht und einfach!
Vielleicht haben Sie Lust, ihr Ziel nicht nur aufzuschreiben, sondern es zu zeichnen: Bringen Sie Farbe und Leichtigkeit ins Spiel. Denn es ist ganz leicht und einfach!

Leben Sie Ihre Freiheit!
… und nicht die der Anderen!

SIE müssen nämlich gar nichts: Sie müssen sich nicht verändern! Sie müssen keine Ziele erreichen! Sie dürfen einfach nur glücklich sein und tun, was Sie wirklich! wollen!
Deshalb lohnt es sich, auch bei einer smarten Zielformulierung, eine innere Haltung einzunehmen, die sich ihrer Freiheit bewusst ist und die deshalb auch überlegt, was wäre wenn Sie ihr Ziel nicht erreichen sollten: Was geschieht, wenn Sie Ihr Ziel nicht erreichen? Was geschieht nicht, wenn Sie Ihr Ziel nicht erreichen?

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